Der Dorstener Autor, Reinhart Zuschlag, war zu Gast beim „Ferienspaß im Dschungel 2018“ für Kinder ab 6 Jahren im „Das LEO“, dem soziokulturellen Zentrum in Dorsten-Hervest.

Am 23.07.2018 stellte Hr. Zuschlag sein Projekt in der Einleitungsrunde des Ferienspaß den anwesenden Kindern detailliert vor. Aufgrund der hohen Temperaturen der ersten Woche wurde das Angebot auf den zweiten Donnerstag, den 02.08.2018 verschoben. Zur Einstimmung las der Autor den Kindern das Gedicht „Was denkt die Maus am Donnerstag?“ von Josef Guggenmos vor.

Pascal Witt von ATU Hervest ist heute unser Held des Tages! Er ist ohne zu zögern sofort mit zum Leo gefahren, als er gehört hat was passiert ist. Frau Uzun hat heute einen Kindergeburtstag im Leo geplant und kam heute Vormittag, mit ihren beiden Kindern, zum Vorbereiten ins Leo. Plötzlich war das Auto zu und die Kinder und der Schlüssel im Auto. Frau Uzun versuchte ihren Sohn dazu zu bringen den Knopf hochzuziehen, aber er hat es nicht geschafft. Dennis Ullrich (Sozialarbeiter im Leo) zögerte keine Sekunde und fuhr mit einer weiteren Familienangehörigen zu ATU. Und wie schon erwähnt Pascal Witt zögerte keine Sekunde und kam mit zum Leo. Er schaffte es, dass Auto zu öffnen und die Kinder zu befreien. Auf dem Foto ist zu erkennen wie erleichtert alle sind.

Vielen, lieben Dank für dieses tolle Engagement!!! Schön, dass es solche Menschen wie Pascal Witt gibt!

In der Osterferienwoche hatte das soziokulturelle Zentrum "Das Leo" in Kooperation mit der Pfarrgemeinde St. Paulus einen Street-Dance Workshop im Rahmen des Kultur-Rucksacks angeboten.

In vier Tagen haben fünfzehn Kinder und Jugendliche fleißig unter der Anleitung von Julia Torggler drei verschiedene Tänze eingeübt, welche die Gruppe am letzten Tag allen Eltern und Interessierten voller Stolz im Leo präsentieren konnte.

„Sich auf der Straße zu prügeln, ist unterste Schublade.“

Furkan Özkul boxt selbst seit Jahren und hat seine beiden Fights für die Workers Hall gewonnen. Somit hat er die besten Voraussetzungen, um Dorstener Mädchen den Kampfsport näher zu bringen.

Sein Praktikumsjahr im Rahmen der Ausbildung im sozialen Gesundheitswesen absolvierte der sympathische junge Mann im Soziokulturellen Zentrum LEO. Dort kam er intensiv mit Meryem Ebeling und Dennis Ullrich, den beiden sozialpädagogischen Mitarbeitern des LEO, über die Durchführung eines Boxkurses ins Gespräch. Der damals 17-Jährige erwarb die Übungsleiterlizenz und begann kurz darauf mit der Leitung des Boxkurses.

20 Dorstener Jungen und Mädchen verbrachten fast ihr komplettes Wochenende damit, zahlreiche leckere Pralinen herzustellen

Die Idee zu diesem Workshop hatte Metin Dülfer, der auch schon das „Kleine LEO Lokal“ ins Leben gerufen hatte. Kochten damals zehn Jugendliche aus Hervest ein Drei-Gänge-Menü für 40 Gäste, so ging es dieses Wochenende ausschließlich um den süßen Genuss.
Samstag füllten die Jugendlichen zunächst unter der Leitung des gelernten Kochs die Pralinenmasse in die Hohlkugeln, Sonntag ging es weiter mit dem Verzieren und Verpacken. Tatkräftige Unterstützung bekam der 33-Jährige von seiner Schwester Meryem Ebeling und der Honorarkraft des LEOs Beran Ergün.

Trauerbegleiterin Karin Geismann kann die Kinder nur kurzfristig während der Beerdigungszeit auffangen, die Gruppen im „Trauerbüro“ des Soziokulturellen Zentrums „Das LEO“ Kindern und Jugendlichen bieten dagegen eine langfristige Unterstützung.

Begleitet werden diese Gruppen von den beiden Mitarbeitern des Ambulanten Hospizdienstes Natalie Vennemann (Kinderkrankenschwester und Kinder- und Jugendtrauerbegleiterin) und Ulla Kuhn (Sozialpädagogin und Trauerbegleiterin), sowie Ingeborg Herzfeld als Ehrenamtliche des Hospizdienstes, die eine zusätzliche Ausbildung zur Kinder- und Jugendtrauerbegleiterin absolviert. Unterstützt werden sie durch beiden LEO-Mitarbeiter Meryem Ebeling und Dennis Ullrich.

Streetworker aus Leidenschaft

Im Internet wird der Streetworker, der Straßensozialarbeiter, als eine Person beschrieben, die sich in Großstädten in der Nähe von Bahnhöfen, Parkplätzen, in Einkaufszentren und Hinterhöfen um Drogenabhängige, straffällige Jugendliche, Jugendbanden, Prostituierte und Nichtsesshafte kümmert. Ich habe dabei sofort einen Mann im mittleren Alter mit Parker und Kapuze vor Augen.

Joshua Hildebrandt, allgemein von den Jugendlichen nur Joshi genannt, ist anders. Er ist ebenfalls Streetworker, sein Arbeitsgebiet ist jedoch Dorsten-Hervest - und er ist mit seinen 25 Jahren jünger, als ich mir einen Streetworker vorstelle.
„Streetwork ist genau das, was ich immer machen wollte“, erzählt mir der gelernte Erzieher. „Ich mag zudem auch eher die Krisenbewältigung mit Jugendlichen, als mit KiTa-Kindern zu basteln. Leider wird in der Ausbildung zum Erzieher hauptsächlich auf Kindergartenkinder eingegangen, was ich sehr schade finde.“ Joshua absolvierte folglich sein Anerkennungsjahr nicht in einer KiTa, sondern in einer Obhutsnahme in Bottrop. Die vorhanden neun Wohnplätze waren jeweils mit wechselnden Bewohnern von 7 bis 17 Jahren belegt, die maximal sechs Monate bleiben durften. Von daher musste der angehende Erzieher bei seiner Abschlussarbeit spontan sein und sie darauf abstimmen, welche Jugendlichen zu jenem Zeitpunkt gerade in der Einrichtung wohnten.